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Das EnergieSparhaus von Town & Country - die Zukunft beginnt heute

Energieeffizientes Bauen ist Pflicht – das Gebäudeenergiegesetz

Die Themen Klimaschutz und Energiesparen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Schon seit einigen Jahren werden auch die Energiesparauflagen für Bauherren immer strenger. Geregelt sind diese Auflagen im 2019 verabschiedeten Gebäudeenergiegesetz (GEG), dass die Energieeinsparverordnung von 2016 (EnEV) ersetzen soll.

Das Gebäudeenergiegesetz, das voraussichtlich Mitte 2020 in Kraft treten wird, fasst drei bislang geltende Regelwerke zusammen: das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EWärmeG). Sie alle beziehen sich auf den gleichen Gegenstand – die Energieeffizienz von Gebäuden und die Nutzung regenerativer Energien.

Was ist neu, was bleibt bestehen?

Wie auch die EnEV fordert das GEG, dass ein bestimmter Teil der Wärmeenergie eines Hauses aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Ab 2020 soll auch gebäudenah erzeugter Strom aus erneuerbaren Energien auf den Jahresprimärenergiebedarf angerechnet werden. Die Pflicht zur Nutzung erneuerbarer Energien kann somit durch eine Photovoltaikanlage erfüllt werden. Maßgeblich ist hier die Anlagengröße. Ölheizungen sollen hingegen ganz aus den Heizungskellern verschwinden, ab 2026 gilt ein Einbauverbot von Ölheizungen. 

Um die Ökobilanz von Energiesparhäusern zu beurteilen, wird neben der Gebäudehülle, die im Haus verwendete Anlagentechnik inkl. der Verluste, die bei der Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Übergabe von Wärme entstehen, bewertet. Darüber hinaus wird auch die Effizienz des Energieträgers in der Energiebilanz berücksichtigt. Die festgelegten Höchstwerte orientieren sich dabei an den Verbrauchswerten eines Referenzgebäudes.

Hauptanforderungsgröße des GEG ist der Jahresprimärenergiebedarf, der den gesamten Energiebedarf für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung eines Energiesparhauses beschreibt und gleichzeitig auch die Effizienz des Energieträgers berücksichtigt. 

Sämtliche der ca. 40 Haustypen von Town & Country Haus entsprechen stets dem Stand der Technik und sind energiesparend gebaut. Außerdem sind in jedem Hauspreis ein Energiesparausweis und ein Blower-Door-Test, also ein Test auf Winddichtigkeit des Hauses, enthalten.

Die energieeffiziente Bauweise beginnt bei Town & Country Haus bereits bei den verwendeten Baustoffen. Alle Häuser werden aus Porenbeton gebaut. Dieser massive Baustoff aus Branntkalk, Wasser und Quarzsand besitzt nicht nur eine gute Wärmedämmfähigkeit, dank des außergewöhnlich geringen Wärmeleitwerts, sondern benötigt bereits in seiner Herstellung wenig Energie. Auch die Fassaden, Fenster und Türen zeichnen sich durch ihre energiesparenden Eigenschaften aus.

„Alle Town & Country Häuser erfüllen stets die aktuellen Energiesparvorschriften – die Höhe der möglichen Energieeinsparungen richtet sich dabei nach der vom Kunden gewählten Effizienzausstattung", erklärt Jürgen Dawo, Gründer des Unternehmens Town & Country Haus. 

Staatliche Förderungen der KfW-Bank

Bauherren, die besonderen Wert auf die Energieeffizienz ihres Eigenheims legen, haben zudem die Möglichkeit, eine staatliche Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu erhalten. Das Förderprogramm 153 „Energieeffizientes Bauen“ bezuschusst Neubauten mit KfW 55 Standard. 

Dieser Standard beschreibt ein Gebäude, das nur 55 % so viel Energie benötigt wie ein vergleichbarer Neubau, der den maximal zulässigen Wert nach des Gebäudeenergiegesetzes erreicht. Bauherren, die ein KfW-55-Haus bauen, erhalten ein Darlehen in Höhe von 120.000 Euro und einen Tilgungszuschuss von 15 Prozent – etwa 18.000 Euro. Sämtliche Town & Country Häuser gibt es sowohl als Energiesparhaus im GEG-Standard es auch im KfW-55-Standard.

Vorteile der Town & Country Energiesparhäuser im Überblick:

Mit Town & Country Haus ist energiesparendes Bauen nicht nur einfach, sondern auch bezahlbar. Sie können sich darauf verlassen, dass jedes Massivhaus den aktuellen gesetzlichen und technischen Anforderungen entspricht.

Energiesparendes Bauen lohnt sich: Sie senken Ihre Energiekosten und leisten einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Das schont die Umwelt und Ihren Geldbeutel.

Sie können staatliche Fördermittel beim Bau eines Town & Country Energiesparhaus nutzen.

Staatliche Förderung für den Hausbau von der KfW: Wir zeigen Ihnen den Weg.

Dass ein Massivhaus alle gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz erfüllt, wird im Energieausweis nachgewiesen. Dieser wird zukünftig auch Angaben zur CO2-Emission des Gebäudes enthalten. Zusätzlich zum Bandtacho wird die Einstufung eines Gebäudes seit Mai 2014 auch in Form von Energieeffizienzklassen (A+ bis H) dargestellt. Die Bedeutung des Energieausweises war schon mit der EnEV 2014 größer geworden, so wurden unter anderem Stichprobenkontrollen durchgeführt. Diese Entwicklung setzt sich mit der EnEV 2016 fort.

Eine wesentliche Neuerung aus dem GEG ist die Anrechnung von gebäudenah erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien. So kann die Pflicht zur Nutzung erneuerbarer Energien auch durch eine Photovoltaikanlage erfüllt werden. Maßgeblich ist hier die Anlagengröße. Darüber hinaus kann die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien auch auf den Jahresprimärenergiebedarf angerechnet werden. Ölheizungen sollen dagegen nach und nach ganz aus den Heizungskellern verschwinden, ab 2026 gilt ein Einbauverbot von Ölheizungen. 

Seit Oktober 2019 gelten die neuen Regeln des Gebäudeenergiegesetzes, das gleich drei Regelwerke vereint: das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EWärmeG). Sie alle beziehen sich auf den gleichen Gegenstand – die Energieeffizienz von Gebäuden und die Nutzung regenerativer Energien.

Wie auch die EnEV fordert das Gebäudeenergiegesetz (GEG), dass ein bestimmter Teil der Wärmeenergie eines Hauses aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Um die Ökobilanz von Energiesparhäusern zu beurteilen, wird neben der Gebäudehülle, die im Haus verwendete Anlagentechnik inkl. der Verluste, die bei der Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Übergabe von Wärme entstehen, bewertet. Darüber hinaus wird auch die Effizienz des Energieträgers in der Energiebilanz berücksichtigt. Die festgelegten Höchstwerte orientieren sich dabei an den Verbrauchswerten eines Referenzgebäudes.

Hauptanforderungsgröße des GEG ist der Jahresprimärenergiebedarf, der den gesamten Energiebedarf für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung eines Energiesparhauses beschreibt und gleichzeitig auch die Effizienz des Energieträgers berücksichtigt.

Klima- und Umweltschutz bedeutet weit mehr, als nur ein gut gedämmtes Energiesparhaus mit einer effizienten Heizungsanlage und vielleicht noch einem Solarpanel auf dem Dach zu bauen. „Mit jedem Haus nehmen wir der Natur ein Stück freie Fläche und verdichten den Boden. Mit unserem Engagement für Nachhaltigkeitsprojekte wollen wir deshalb einen Teil von dem, was wir der Natur nehmen, wieder zurückgeben“, sagt Jürgen Dawo.

So unterstützt Town & Country Haus zum Beispiel Baumpflanzaktionen im Rahmen der Kampagne „Wir pflanzen Zukunft“. Im Rahmen dieser Aktion werden sogenannte Zukunftsbäume, also Bäume, die besonders widerstandsfähig gegen künftige Klimaentwicklungen sind, gepflanzt. Außerdem fördern Town & Country Haus Partner Umweltbildungs- und Naturschutzprojekte für Kinder und Jugendliche im Rahmen der Kampagne „WasserWelten“ und „VogelWelten“ des Netzwerk Natur.

KfW-55-Effizienzhaus vs. GEG-Massivhaus von Town & Country Haus

Alle Town & Country-Haustypen entsprechen den energetischen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes. Wer es noch ein bisschen energieeffizienter möchte, kann sein Haus als KfW-55-Effizienzhaus bauen – und somit staatlich fördern lassen. Damit ein Haus diese Bezeichnung tragen darf, muss der sogenannte Primärenergiebedarf 45 Prozent unter den Werten eines Referenzgebäudes liegen.

Generell lässt sich der KfW-55-Standard mit einer guten Dämmung der Fassade und einer umweltfreundlichen Heizung wie etwa einer Luftwärmepumpe erreichen. Auch energieeffiziente Fenster mit Wärmeisolierung spielen eine wichtige Rolle. Als Alternative zum Wärmedämmverbundsystem bietet Ihnen Town & Country Haus ein dickeres Mauerwerk an. Bei Wunsch nach KfW-Förderung werden die 24er-Außenwände auf 36,5 Zentimeter verdickt.  

Wenn Sie ein Haus unter energetischen Gesichtspunkten bauen möchten, können Sie abgesehen von Krediten zur Finanzierung des Bauvorhabens sogenannte Tilgungszuschüsse nutzen. Tilgungszuschüsse sind mit dem Förderprogramm der KfW verbunden, das Darlehen vergibt. Die Tilgungszuschüsse werden von der jeweiligen Restschuld abgezogen. Insgesamt kann die Finanzierung so schneller und mit weniger Kosten abgewickelt werden. Bei Neubauten hängt der KfW-Zuschuss vom Energieeffizienzstandard ab. Bei einem KfW-Effizienzhaus 55 sind 15 % der Darlehenssumme tilgbar, maximal 18.000 Euro pro Wohneinheit.

Das Editionshaus Clever 138+ - Die Zukunft ist hybrid.

Das Edition Clever 138+ unterscheidet sich nicht nur im Design von anderen Haustypen, auch architektonisch gilt dieses Einfamilienhaus als Unikat. Durch die Kombination von Porenbeton und Holz entsteht ein Hybrid, der die Vorteile der einzelnen Baustoffe optimal ausnutzt und sichtbar zwei Welten vereint. Warum sich der Hybrid bestens als KfW-55-Effizienzhaus eignet, verraten wir Ihnen hier:

Das Edition Clever 138+ ist einmalig im Town & Country Haus-Kosmos. Grund dafür ist die hybride Bauweise, also die Verbindung von Holz- und Massivbauweise. Die Basis für das leichte Dachgeschoss in Holzrahmenbauweise bildet ein massives Erdgeschoss aus Porenbeton-Mauerwerk. Wir geben Bauherren somit das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit und nutzen die energetischen Vorteile der Holzrahmenbauweise im Dachgeschoss. 

Die Holzrahmenbauweise bietet einige Vorteile in Bezug auf Wärmeschutz und CO2-Bilanz. Nicht nur, weil Holz ein natürlich nachwachsender Rohstoff ist, sondern auch, weil die Holzrahmenbauweise Ressourcen spart. Denn: Im Dachgeschoss gibt es keine gemauerten Drempel, Giebel, keine Ringbalken und keinen Innenputz. Durch das Mauerwerk im Erdgeschoss und den Holzrahmenbau im Dachgeschoss ergibt sich eine klare Trennung zwischen den Gewerken und eine verbesserte Taktung im Bauablauf.

Das Edition Clever 138+ eignet sich hervorragend als KfW-55-Effizienzhaus. Das Hybrid-Haus ist mit einer Dämmung aus Mineralwolle versehen – ein künstlich hergestellter Baustoff aus mineralischen Fasern. Auch eine Unterbodenplattendämmung trägt zur Energieeffizienz des Clever 138+ bei. Das Editionshaus hat den Vorteil, dass es leicht an den KfW-55-Standard angepasst werden kann – ohne großen preislichen Mehraufwand. In Kürze wird es das Editionshaus als KfW-gefördertes Haus in der Grundausstattung geben.

Die Abgrenzung von Erd- und Dachgeschoss wird sowohl durch unterschiedliche Putzstrukturen und als auch durch den leichten Überstand des Außenputzes im Dachgeschoss betont. Ein Besenzug-Putz setzt Akzente im Erdgeschoss des Hauses. Neu beim Edition Clever 138+ ist auch die besondere Inklusivausstattung. Im Kaufpreis sind folgende Elemente enthalten: Fußbodenheizung im gesamten Haus, Rollläden im Erdgeschoss, Luft-Wasser-Wärmepumpe und die Frischluftautomatik. Dank dieser Ausstattung steigt nicht nur der Wohnkomfort, das Haus wird auch energieeffizienter.  

Town & Country Haus: Unser Selbstbild

„Nicht nur ein Haus, sondern ein gutes Gewissen, in dem man wohnen kann.“

Town & Country Haus ist mehr als nur ein Massivhaus-Anbieter. Wir wollen mehr als nur Menschen zu den eigenen vier Wänden verhelfen. Es ist unser Anliegen, dass Sie sicher und mit gutem Gewissen in Ihrem Eigenheim wohnen können. Wir wollen Häuser bauen, die nachhaltig, ressourcenschonend und beständig sind – unserer Umwelt und den Bedürfnissen unserer Bauherren entsprechend. Damit nicht nur Sie, sondern auch wir als Unternehmen stolz auf unsere Leistung sein können.

Alle Town & Country Häuser können mit einem niedrigen Energieverbrauch punkten – jedes der 40 Haustypen gibt es als Energiesparhaus nach den aktuellen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes, das Mitte 2020 in Kraft treten soll. Wer sein Massivhaus von der Kreditanstalt für Wiederaufbau staatlich fördern lassen möchte, hat bei uns die Möglichkeit, ein KfW-55-Effizienzhaus zu bauen.

Bei Town & Country Haus wird auf den Einsatz von schädlichen Dämmmaterialien verzichtet. Unsere Häuser werden aus Ytong Porenbeton erbaut – ein Baumaterial, das für seine außerordentlich hohe Wärmedämmung bekannt ist und ein gesundes Raumklima fördert. Auch KfW-geförderte Häuser müssen nicht mit Wärmedämmverbundsystem gebaut werden – Sie können das Haus stattdessen mit dickeren Außenwänden mit einer Wanddicke von 36,5 Zentimetern errichten lassen.

Alle 40 Town & Country Haustypen sind biologisch unbedenklich und nachhaltig gebaut. Dank der verwendeten Materialien wie etwa Ytong Porenbeton tragen unsere Massivhäuser maßgeblich zur Wohngesundheit bei. Darüber hinaus entsprechen unsere Häuser immer den aktuellen Standards der bundesweiten Gesetzgebung. In puncto Energieeffizienz richten wir uns nach der aktuellen EnEV 2016 bzw. ab Sommer 2020 nach dem Gebäudeenergiegesetz.

Bereits beim Bau Ihres neuen Eigenheims achten wir darauf, besonders ressourcenschonend zu arbeiten. Denn letztlich ist nicht nur der Energieverbrauch des Hauses, sondern auch der Energieverbrauch bei der Herstellung entscheidend für unseren CO2-Fußabdruck. Nur so können wir sicher gehen, dass unsere Bauherren mit gutem Gewissen in ihr dauerhaftes Zuhause ziehen können.

Wir setzen die richtigen Produkte beim Hausbau ein und sorgen für die nötige Sicherheit der Bauherren. Mit unserem Hausbau-Schutzbrief zeigen wir, dass wir die Sorgen und Wünsche unserer Kunden ernst nehmen – und Verantwortung übernehmen. Mit diesem am Markt einzigartigen Schutzbrief bekommen Sie eine (finanzielle) Absicherung vor, während und nach der Bauphase. Wir begleiten Sie von der Planung bis zum Ende Ihres Hausbaus.

Town & Country Haus ist ein Franchise-Unternehmen, das über 300 regionale Partner bundesweit aufweist. Egal, in welcher Region Sie Ihr Haus bauen oder staatlich fördern lassen wollen – wir haben den richtigen Hausbaupartner für Sie. Auch in Finanzierungsfragen können Sie sich jederzeit an die TC-Zentrale wenden: Unser Finanzierungsservice hilft Ihnen in allen Fragen rund um die Finanzierung weiter – und erstellt Ihnen das passende und auf Sie zugeschnittene Angebot.

Der Klimawandel geht uns alle etwas an. Und aus diesem Grund richtet auch Town & Country Haus seinen Blick auf die Themen „Treibhausgas-Emissionen“ und die „Zukunft unserer Kinder“. Unsere Häuser tragen schon bei der Entstehung Ihres Traumhauses dazu bei, unseren CO2-Fiußabdruck zu minimieren. Grund dafür ist die ressourcenschonende Bauweise – insbesondere beim Hybridbau Edition Clever 138+, bei dem Holzrahmenbauweise und Massivmauerwerk Hand in Hand gehen. 

Häufige Fragen zum Gebäudeenergiegesetz (GEG): kompakte Antworten auf einen Blick

Fragen und Antworten zum neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) hier in kompakter Form nachlesen & Fachberatung nutzen!

Mit Inkrafttreten des GEG (Gebäudeenergiegesetz) im Jahr 2020 werden bisherige Regelungen rund um die energetischen Effizienzstandards von Gebäuden zusammengefasst. Das GEG gilt dann deutschlandweit für Neubauprojekte. Es handelt sich beim Gebäudeenergiegesetz um die Umsetzung einer EU-Richtlinie (2010/31/EU). Dabei wird das Ziel verfolgt, das Energiesparrecht europaweit zu vereinheitlichen. Dadurch wird mehr Transparenz ermöglicht und für das Erreichen von Klimazielen kann auf eine einheitliche Basis zurückgegriffen werden.

Alle Mitgliedstaaten sollen sicherstellen, dass ab 2021 nur noch Niedrigstenergiegebäude errichtet werden. Die Inhalte des GEG gelten in naher Zukunft somit europaweit, wobei es in einzelnen Ländern zu partiellen Abweichungen kommen kann. In Deutschland ist daher das Gebäudeenergiegesetz maßgebend, das nach erforderlichen Lesungen im Bundestag voraussichtlich Mitte 2020 in Kraft treten wird. Das GEG wird somit einen unmittelbaren Einfluss auf Neubauten haben, die ab der zweiten Jahreshälfte 2020 hochgezogen werden bzw. sich bereits in der Planungsphase befinden.

Was den Geltungsbereich des Gebäudeenergiegesetzes angeht, so ist der Aufbau des Gesetzes heranzuziehen.
Demnach betreffen die Regelungen des GEG:

Neubauten und deren Effizienzstandards

energetische Bestimmungen für Bestandsgebäude

Anlagen der Kühl- und Heiztechnik

Vorgaben zur Erstellung von Energieausweisen

Bestimmungen für die finanzielle Förderung des Einsatzes von erneuerbaren Energien

Das Kürzel GEG steht für Gebäudeenergiegesetz. Der vollständige Titel, der auch die Zielsetzung besser verdeutlicht, lautet 'Gesetz zur Einsparung & Nutzung erneuerbarer Energien für die Wärmeund Kälteerzeugung in Gebäuden'. Es handelt sich um ein neues Gesetz, das bisher bestehende Regelwerke wie das Energiespargesetz, das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz und die Energiesparverordnung zusammenführt. Die Inhalte des GEG betreffen Maßnahmen, die die Energieeffizienz von Gebäuden nachhaltig verbessern sollen. Im Zuge des beschlossenen Klimapakets soll so ein wichtiger Beitrag zur Senkung der Energiekosten sowie zur Senkung der Kohlendioxidemissionen geleistet werden.

Was bedeutet das GEG für Bauherren bzw. zukünftig geplante Bauprojekte? Grundsätzlich sieht das Gebäudeenergiegesetz keine Verschärfungen der bisher geltenden Regeln vor. Insofern müssen Bauherren nicht mit erhöhten Kosten bzw. weiteren Auflagen/Hürden rechnen. Liegen die Planungen schon eine gewisse Zeit zurück, so sollten Sie in Bezug auf Neubauten auch weiterhin Bestand haben. Wer eine Immobilie kaufen und diese energetisch sanieren möchte, wird nach dem Inhalt des GEG in Zukunft verpflichtend eine Energieberatung nutzen müssen.

Stand Februar 2020 ist das Gebäudeenergiegesetz noch nicht in Kraft getreten. Der entsprechende Gesetzentwurf ist am 23.10.2019 von der Bundesregierung beschlossen worden. Vorgesehen sind weiter Lesungen, bevor das Gesetz in Kraft treten kann und somit verbindlich gilt. Wahrscheinlich ist, dass das GEG 2 bis 3 Monate nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten wird. Experten gehen davon aus, dass die Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes ab dem 1.7.2020 greifen werden. Das gilt auch deshalb als sehr wahrscheinlich, weil das Gebäudeenergiegesetz den Bundesrat als mögliche Hürde nicht passieren muss.

Ursprünglich sollte das neue Gesetz bereits einige Jahre früher in Kraft treten, Bemühungen führten aber nicht zum Ziel. Die Diskussionen um den Klimawandel und Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen haben letztlich eine neue Dynamik entfacht. Was die Planung und Umsetzung von Bauvorhaben angeht, so wird das Datum des Bauantrags entscheidend sein. Ist keine Genehmigung oder Anzeige vorgesehen, so ist der tatsächliche Beginn der Baumaßnahme entscheidend. In der Praxis erweist es sich als problematisch, wenn zwischen dem Bauantrag und der Fertigstellung eines Gebäudes eine sehr große Zeitspanne liegt.

Ja, mit dem Inkrafttreten des Gebäudeenergiegesetz 2020 wird es für Bauherren im Privatbereich Pflicht, ab 2021 nur noch Niedrigenergiegebäude nach den Vorgaben des Gesetzes zu errichten. Für zukünftige Bau- oder auch Modernisierungsprojekte wird das GEG Pflicht sein. Daraus ergibt sich ebenfalls, dass bei zukünftigen Neubauten der Einsatz von erneuerbaren Energien verpflichtend sein wird. Erforderlich wird es mit Blick auf auszustellende Energieausweise auch sein, abgesehen vom Energiebedarf eines Hauses auch die Kohlendioxidemissionen zu beziffern.

Für Bauprojekte der öffentlichen Hand sind die Regelungen übrigens bereits seit dem Jahr 2019 vorgeschrieben. Sinnvoll in diesem Kontext ist ein Blick in Kapitel 7 des GEG (Vollzug). In Paragraf 92 ist von einem Erfüllungsnachweis bei zu errichtenden Gebäuden die Rede. Was die Gültigkeit bzw. die Anwendung des GEG angeht, so sind in Kapitel 9 die Übergangsvorschriften zu beachten. Paragraf 111 beschäftigt sich mit den allgemeinen Übergangsfristen. Falls die Zustimmung oder die Bauanzeige vor dem 1.1.2018 stattfand, so ist das Gebäudeenergiegesetz grundsätzlich nicht anzuwenden.

Um diese Frage aussagekräftig beantworten zu können, ist ein Blick in das 8. Kapitel des GEG empfehlenswert. Dort ist u.a. von Ordnungswidrigkeiten die Rede, die in Paragraf 108 mit diversen Bußgeldvorschriften konkretisiert werden. Grundsätzlich handelt jeder ordnungswidrig, wenn er die Bestimmungen in Bezug auf ein Niedrigstenergiehaus nicht fachgerecht respektive vollständig umsetzt. In Bezug auf einzelne Bereiche werden zahlreiche Beispiele angeführt (so z.B. für die Heiztechnik).

Für Ordnungswidrigkeiten, die unter den Nummern 1 bis 10 geschildert werden, kommen Geldbußen von bis zu 50.000 Euro in Betracht. Für alle anderen Fälle bewegen sich mögliche Geldbußen bei Verstößen gegen das Gebäudeenergiegesetz zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Wer sich näher mit möglichen Tatbeständen auseinandersetzen möchte, sollte aufgrund der Vielfalt bzw. der Differenziertheit des Gesetzes einen Blick in Paragraf 108 werfen.

Hintergrund ist eine EU-Richtlinie, die nun mit dem Gebäudeenergiegesetz in deutsches Recht umgewandelt wird. Gesetzgeberische Bemühungen rund um das neue GEG gibt es schon seit 2016. Aber erst im Oktober 2019 kam es im Bundestag zum notwendigen Beschluss, der Mitte 2020 in Kraft treten kann. In diesem Gesetz sollen bisher geltende Regelwerke vereinheitlicht werden, um für mehr Transparenz und ein koordinierteres Maß an Planbarkeit zu sorgen. Insofern wird auch für Bauherren die Ausgangslage übersichtlicher, da sie sich in puncto Energiestandards ab 2020 nur noch mit diesem einem maßgeblichen Gesetz auseinandersetzen brauchen.

Darüber hinaus betont die Bundesregierung, dass Bürokratie abgebaut werden soll, zumal die Rahmenbedingungen übersichtlicher werden. Das Gebäudeenergiegesetz verfolgt das Ziel, einen verbindlichen Standard für Niedrigstenergiehäuser festzulegen. Das übergeordnete Ziel ist darin zu sehen, Energie in Zukunft sehr sparsam einzusetzen bzw. das Verbrauchs- und Emissionsniveau von Neubauten nachhaltig zu senken. Das Gebäudeenergiegesetz soll somit im Zuge der zukunftsweisenden Umweltpolitik einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Zur Beantwortung dieser Frage ist ein Blick in Kapitel 7 des GEG sinnvoll, in dem diverse Paragrafen rund um den Vollzug von Bauvorhaben genannt werden. Aus Paragraf 92 (Erfüllungsnachweis) geht hervor, dass gegenüber der zuständigen Behörde eine Erfüllungserkl.rung nachzuweisen ist. Und zwar hat dies zum Zeitpunkt der Fertigstellung eines Gebäudes zu erfolgen, sofern im Landesrecht nichts anderes vorgesehen ist. Angesichts dessen ist die Ausgangslage im jeweiligen Bundesland zu klären, wodurch auch die zuständig Behörde in Erfahrung gebracht werden kann.

Da das Gesetz Stand Februar 2020 noch nicht in Kraft getreten ist, ist mit Blick auf die endgültige Zuständigkeit noch keine verbindliche Aussage zulässig. Bei Neubauten kommt die Bauaufsicht in Betracht, so ist es jedenfalls mit Blick auf die bis dato geltenden Regelungen der Fall. Was technische Installationen wie die Heizungsanlage angeht, so kommt der Bezirksschornsteinfeger für die Abnahme in Betracht. Mit der Einführung des Gebäudeenergiegesetzes greifen zahlreiche neue DIN-Normen, die eine .berprüfung zahlreicher Werte in Bezug auf Emissionen notwendig machen.

Um den Klimaschutz konsequent voranzutreiben, sieht das Gebäudeenergiegesetz ab 2026 ein Verbot für Ölheizungen vor. Wer ab 2026 einen Heizkessel mit Öl betreiben will, darf dies nur noch in Ausnahmefällen tun, die im GEG geschildert werden. Grundsätzlich greift das Verbot für Ölheizungen nicht, wenn im Einzelfall besondere Umstände eine unbillige Härte erkennen lassen bzw. der Aufwand wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen wäre. Zudem kann das Verbot umgangen werden, wenn das Gebäude den Wärmebedarf anteilig durch erneuerbare Energien deckt.

Am besten lassen sich Hausbauer die Ausnahmen im Zuge einer Fachberatung nahebringen. Eines steht aber mit dem Gebäudeenergiegesetz fest: Ohne energetische Maßnahmen zur Erhöhung der Effizienz wird eine Ölheizung ab 2026 nicht mehr zu betreiben sein, zumal die hohen Kosten durch Preissteigerungen diese Form des Heizens in Zukunft nicht mehr attraktiv machen. Wer nach dem Gebäudeenergiegesetz ein Niedrigstenergiehaus bauen will, muss beim Heizen auf innovative und zukunftsorientierte Konzepte setzen. Zu bedenken ist, dass es jetzt schon eine Austauschpflicht für Öl- oder Gasheizungen gibt, die älter als 30 Jahre sind. An dieser Regelung soll sich mit dem Gebäudeenergiegesetz nichts ändern.

Grundsätzlich sei darauf hingewiesen, dass es mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz zu keiner weiteren Verschärfung bestehender Regelungen kommt. Im Wesentlichen führt das Gesetz bestehende Regelungen nur zusammen. Insofern gelten die gleichen Voraussetzungen, um zukünftig vorgeschriebene Energiestandards beim Hausbau einhalten zu können. Welche Werte und Normen für ein Niedrigstenergiehaus vorgeschrieben sind, lässt sich dem Gesetzestext entnehmen. Ohne die notwendigen Fachkenntnisse sind diese Werte für Laien allerdings wenig aussagekräftig. Wie der GEG-Mindeststandard einzuhalten ist, sollte bei der Planung des Hausbaus mit einem Anbieter direkt besprochen werden.

Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, kann auf ein ganzheitliches und in sich stimmiges Konzept zählen, das die Mindeststandards mehr als nur einhalten kann. So ergibt sich langfristig die Chance, die Nebenkosten gering zu halten. Je besser ein Gebäude in puncto Energieeffizienz aufgestellt ist, desto bessere Fördermöglichkeiten eröffnet z.B. das Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Mit dem Modellgebäudeverfahren eröffnet sich für Hausbauer eine Alternative in Bezug auf das Nachweisverfahren: Anhand von Mindestqualitäten vorgenommener Maßnahmen können Hausbauer die Einhaltung der GEG-Mindestanforderungen nachweisen, wobei keine energetische Berechnungen für diesen Nachweis nötig sind.

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